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Pressemitteilung, 2. 10. 2007
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Zukunft der Energiepolitik
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Die AL Stadtratsfraktion traf sich mit der Grünen Kreisrätin und Vorsitzenden des Sun e.V Christine Denz zu einem Informationsaustausch zum Thema Energiepolitik in Mosbach.
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Die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um den CO2- Ausstoß zu verringern, die Kommunen müssen nun eigene nachhaltige Konzepte entwickeln, die auf ihre spezielle Situation zugeschnitten sind. Alle Planungen sollten grundsätzlich unter zwei Aspekten betrachtet werden:
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A In allen Bereichen Energie sparen
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B Umstellen auf Ökostrom und Investieren in regenerative Energieerzeugung
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Die Stadt Mosbach hat mit dem Energiebericht und der Umwelterklärung hervorragende Grundlagen geschaffen um den Energieverbrauch zu analysieren und davon ausgehend zu senken. Dieser Energiebericht sollte zu einer Gesamtbilanz der Haushalte Betriebe und der Stadt zusammengeführt werden. Auf der Basis einer umfassenden Analyse kann dann eine langfristige und vorausschauende Planung erfolgen, die für den Verbraucher über kurz oder lang eine positive wirtschaftliche Entwicklung zur Folge hat.
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Die AL- Fraktion begrüßt die Ansätze innerhalb der Verwaltung sparsam und vernünftig zu wirtschaften. Darüber hinaus müssen jedoch offensivere Maßnahmen ergriffen werden, damit die gesamte Bevölkerung durch gezielte Informationen dazu angeregt wird sich dem anzuschließen. Erst wenn vernünftiges bewusstes Handeln im Verkehr, im Haushalt und bei der Arbeit nicht als Verzicht, sondern als Gewinn wahrgenommen wird, kann sich etwas verändern. Umweltverträgliche Energie- und –Ressourcennutzung ist auf dem Hintergrund der aktuellen Klimasituation keine Kann- Entscheidung, sondern ein Muss. Deshalb müssen im öffentlichen Raum möglichst bald Bedingungen geschaffen werden, die es jedem ermöglichen eingefahrene Verhaltensweisen zu verändern.
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Die Stadtwerke Mosbach haben erst kürzlich durch den Erwerb von Wasserkraftzertifikaten die Ausweisung von 100 Prozent Ökostrom möglich gemacht. Ein erster Schritt in die richtige Richtung.
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Das übergeordnete Ziel sollte nun sein, die regenerative Stromerzeugung vor Ort weiter zu erhöhen. Bei allen anstehenden privaten, wie gewerblichen Bauvorhaben sollte grundsätzlich die klimafreundliche Wärmeerzeugung- und -nutzung favorisiert werden. Zum Beispiel durch ein BHKW (Blockheizkraftwerk) und Nahwärmenetz im neuen Gewerbegebiet Majolika und im Bereich der Bleichwiese.
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Auch der Kreis hat als Nahziel die Energieautarkie im privaten Stromverbrauch (der allerdings nur knapp 10% des gesamten Primärenergieverbrauchs ausmacht) auf seine
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Fahnen geschrieben und strebt an 100% des Stromverbrauchs der privaten Haushalte im Kreis
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mit erneuerbaren Energien abzudecken.
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Die Al fordert, langfristig, spätestens aber bis zum Jahr 2030, in allen Bereichen zu 100% Prozent auf erneuerbare Energien umzusteigen. 100% = Fünfzig – Fünfzig. Das heißt die Hälfte wird durch Einsparung von
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Energie und durch Effizienzsteigerung erzielt. Die noch verbleibende Hälfte wird komplett durch erneuerbare Energien abgedeckt.
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Dies ist mit den heute zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten zu erreichen. Beispiele dafür sind das Bioenergiedorf Mauenheim ( Bodenseekreis), Rai-Breitenbach in
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Hessen oder der Landkreis Fürstenfeldbruck ( Oberbayern).
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In Kürze wird die Alternative Liste Mosbach einen entsprechenden detaillierten Antrag im Stadtrat einbringen.
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