|
Leserbrief von Barbara Klein, 14. 2. 2009
|
|
Nun fallen sie wieder, die Bäume in Mosbach ...
|
|
|
|
...und verändern das Stadtbild nachhaltig!
|
|
Der Mensch muss geschützt werden vor den ach so kranken Bäumen – die nun, da sie gefällt am Boden liegen, leider doch nicht so krank sind. Aber die Wurzeln sind gefährliche Stolperfallen und für die Sicherheit der Bürger/innen fühlt sich Herr Oberbürgermeister persönlich sehr verantwortlich!
|
|
Welch eine Sichtweise für eine nachhaltige Gestaltung dieser Stadt!
|
|
In der Schneise für Frischluft bauen wir neue Wohngebiete die nur zögerlich bebaut werden – siehe Mittel. Durch die Stadt führen wir Autobahnen die gesichts- und geschichtslos die Stadt zerteilen – siehe B 27.
|
|
Sie müssen weichen die Baumallee und die denkmalgeschützten Häuser, denn wir brauchen sie für unser Stadtbild nicht mehr. Da fällt der Bahnhof, da fällt die Majolikafabrik, da fallen die Bäume und übrig bleiben Beton und Asphalt. Modern und windschnittig soll Mosbach sein, Natur und Geschichtsbewusstsein, das brauchen wir nur begrenzt.
|
|
|
|
Da fallen Baumallee und Bäume an zentralen Plätzen und alles sieht so schön sauber aus!
|
|
Klimaschutz und CO2 Reduzierung spielt in den Sonntagsreden eine große Rolle weil das so In ist. Die Tatsachen kann jeder und jede Bürger/in zurzeit besichtigen.
|
|
|
|
So stelle ich mir Stadtentwicklung nicht vor. Wir haben die Welt nur geborgt und nachhaltig handeln heißt Natur und Mensch in Einklang bringen. Eine lebenswerte Stadt braucht die Baumalleen und den geschichtlich gewachsenen Bestand!
|
|
|
|
Als Bürgerin bin ich aufgebracht, als AL Stadträtin werde ich mich zusammen mit meinen FraktionskollegInnen weiter einbringen, um immer wieder Sturm gegen solche Entscheidungen zu laufen.
|
|
Wir werden genau verfolgen ob jeder einzelne gefallene Baum ersetzt wird und zwar schleunigst!
|
|
|
|
Barbara Klein, AL Stadträtin
|