OB - WER NUN?

Pressespiegel

 

 

Rhein-Neckar-Zeitung, 8. 4. 2006

„Mosbach gemeinsam stärken“

Dr. Klaus-Dieter Roos kandidiert für das Amt des Oberbürgermeisters – Wirtschaftsförderung intensivieren

 

von Gerd Layer

Mosbach. Mit Zuversicht und Selbstvertrauen geht Dr. Klaus-Dieter Roos ins Rennen um die Nachfolge von Oberbürgermeister Gerhard Lauth. In einem Pressegespräch gab er gestern im Café Gramlich seine Bewerbung offiziell bekannt.

Wie der 51-Jährige erklärte, hat er sich dazu entschieden, nachdem die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen von SPD, FWV, AL und FDP ihn gemeinschaftlich zur Kandidatur aufgefordert hatten. Der politisch unabhängige Roos sieht sich als „Kandidat der Mitte“ und hofft, Stimmen aus dem gesamten bürgerlichen Lager gewinnen zu können.

„Zurück in die Zukunft“ ist das Leitmotiv der Bewerbung des gebürtigen Mosbachers, der nach knapp achtjähriger Tätigkeit bei der Stadt Neckarsulm wieder an seine ursprüngliche Wirkungsstätte zurückkehren möchte. Hier hatte der promovierte Geograph bereits von 1985 bis 1998 als Wirtschaftsförderer, Geschäftsführer der Landesgartenschau und des Eigenbetriebs Kultur und Fremdenverkehr Zeichen gesetzt.

Klaus-Dieter Roos lebt in Neckarelz, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Stationen seines Werdegangs waren nach dem Abitur am NKG: Studium der Mathematik und Geographie für das Lehramt an Gymnasien (Universität Heidelberg, 1974 bis 1979), Studium der Geologie (1980–1981 als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung) und Promotion zum Dr. rer. nat. im Juni 1983. Thema der Dissertation: „Zusammenhänge von Bausubstanz und Bevölkerungsstruktur am Beispiel der Städte Mosbach und Eppingen“. Danach wirkte er als wissenschaftlicher Angestellter am Geographischen Institut der Uni Heidelberg, als Referendar am Staatl. Seminar für Schulpädagogik in Heilbronn, als Lehrbeauftragter am Geograph. Institut der Uni Heidelberg und an der Berufsakademie Mannheim, Fachbereich Öffentliche Wirtschaft.

Die beiden letzten Funktionen nahm er parallel zu seiner Tätigkeit bei der Stadt Mosbach wahr, wo er von 1985 bis 1993 Referent für Wirtschaftsförderung, seit 1990 Geschäftsführer der LGS Mosbach 1997 GmbH und zusätzlich ab 1997 Geschäftsführer des Eigenbetriebs Kultur und Fremdenverkehr war.

In Neckarsulm oblag ihm die Leitung des Eigenbetriebs Freizeitbad AQUAtoll und des Deutschen Zweirad- und NSU-Museums, er leitete die Bäderamter und seit 2005 in Personalunion das Amt für den Aufgabenbereich Schule, Kultur und Sport. Nach der Wahl zum Geschäftsführer der Baugenossenschaft Familienheim Mosbach beendet er das Arbeitsverhältnis in Neckarsulm zum 30. Juni 2006. Die Familienheim Mosbach erteilte ihm eine Freistellung bis nach der Wahl des Oberbürgermeisters.

Klaus-Dieter Roos nennt vier wesentliche Themen, die er nicht nur im Wahlkampf kompetent besetzen möchte: weitere Intensivierung der kommunalen Wirtschaftsförderung, Unterstützung von Kultur, Schulen und Sport in Mosbach („für die Musikschule Flagge zeigen“), Förderung einer entscheidungskompetenten und offenen Verwaltung (die er sich verstärkt auch als Ansprechpartner für Vereine wünscht), Stärkung der zentralörtlichen Bedeutung Mosbachs. Diese Themen sieht er im Sinne einer zukunftsweisenden Entwicklung der Großen Kreisstadt als Schwerpunktaufgaben. „Mosbach gemeinsam stärken“ hielt Roos als Zukunftsmotto fest.

 

 

 

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