OB - WER NUN?

Pressespiegel

 

Fränkische Nachrichten, 8. 4. 2006

Für positive Entwicklung in freundschaftlichem Klima

Kandidat Klaus-Dieter Roos setzt Schwerpunkt bei Wirtschaft

 

Mosbach. Unter das Motto "Zurück in die Zukunft" stellt Dr. Klaus-Dieter Roos seine Kandidatur für den Posten des Oberbürgermeisters in Mosbach. Gestern stellte der Mosbacher in einem Pressegespräch seine Ziele und Beweggründe vor.

"Zurück" geht es für den parteilosen 51-Jährigen, weil er mit der Kandidatur nach knapp achtjähriger Tätigkeit bei der Stadt Neckarsulm wieder in seine Heimat und an seine "ursprüngliche Wirkungsstätte", die Mosbacher Stadtverwaltung, zurückkehren möchte. Roos wohnt in Neckarelz, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Nach dem Abitur und dem Studium der Geographie mit anschließender Promotion und Referendariat stieg der gebürtige Mosbacher im November 1985 als Wirtschaftsförderer bei der Stadt Mosbach ein. Als Geschäftsführer organisierte er die Mosbacher Landesgartenschau 1997 und stellte den Eigenbetrieb Kultur und Fremdenverkehr auf die Beine.

Dass diese Projekte gut gelaufen sind, so Roos gestern, wolle er nicht als sein alleiniges Verdienst hinstellen. Der Erfolg sei vielmehr die Leistung von engagierten Teams innerhalb der Stadtverwaltung. Auf diese Zusammenarbeit will er auch setzen, wenn er als Oberbürgermeister wiederkommen wird.

Nachdem die Gartenschau "geschafft" war, so erläutert Roos weiter, habe er neue Herausforderungen gesucht und diese 1999 mit dem Posten des Werkleiters im Eigenbetrieb Aquatoll in Neckarsulm, des Leiters des Zweiradmuseums und seit 2005 in Personalunion als Leiter für Schule, Kultur und Sport in Neckarsulm gefunden.

Bereits im September 2005 habe sich seine Rückkehr nach Mosbach als Geschäftsführer der Baugenossenschaft Familienheim Mosbach abgezeichnet. Den Posten sollte er zum 1. Juli 2006 antreten, das Arbeitsverhältnis in Neckarsulm endet am 30. Juni. Dann kam das "Nein" des amtierenden Oberbürgermeisters Gerhard Lauth zu einer weiteren Amtsperiode, und es kamen die ersten Anfragen, ob das nicht ein Job für ihn wäre, berichtet Roos. Konkret seien die Überlegungen für ihn aber erst geworden, nachdem ihm die Familienheim in Aussicht gestellt habe, ihn im Falle einer Wahl aus dem Vertrag freizustellen. "Schließlich habe ich mein Wort gegeben".

Mehrere Gespräche mit Fraktionsvorsitzenden und mit Freunden folgten, berichtet Roos. Am Montagabend sei die Entscheidung für die Kandidatur dann endgültig gefallen. SPD, AL und FDP unterstützen Roos, die Freien Wähler begrüßen seine Kandidatur. Die Tatsache, dass mit Wimpfens Bürgermeister Claus Brechter nach Mosbachs Bürgermeister Michael Jann ein zweiter CDU-Mann ins Rennen ging und er möglicherweise als "lachender Dritter" dastehen könnte, habe dabei keine Rolle mehr gespielt, sagt Roos auf Nachfrage.

Schwerpunkte will Dr. Klaus-Dieter Roos setzen, wo er sich auskennt: In der kommunalen Wirtschaftsförderung samt Innenstadtmarketing und im Bereich der Kultur. Die gesamte Schullandschaft stehe durch den Ganztagsbetrieb vor einem Umbruch. Stärken will Roos die zentralörtliche Funktion der Kreisstadt, was auch die Rolle der Musikschule einbezieht.

Dass Roos die Zukunft der Sportvereine am Herzen liegt, hat nicht nur mit dem Amt zu tun, das er in Neckarsulm leitet: Roos ist Handballer mit Leib und Seele und als Schiedsrichter viel im Einsatz. Deshalb ist der Neckarelzer mit "hunderten von Sportlern per Du".

"An diesem freundschaftlichen Umgang auch mit vielen Mitarbeitern in der Stadtverwaltung wird sich nach einer eventuellen Wahl nichts ändern", erklärt Roos entschieden. "Ich hoffe, dass ich diese Verbundenheit nutzen kann, um mit allen gemeinsam in einem freundschaftlichen Klima eine weitere positive Entwicklung der Stadt zu starten". Die Oberbürgermeisterwahl in Mosbach ist am 2. Juli. sab

© Fränkische Nachrichten - 08.04.2006

 

 

 

 

[Home] [AL Mosbach] [AL im Gemeinderat] [Unser Programm] [Wahlen] [OB-Wahl 2006] [Wahl 2004] [Aktuelle Termine] [Presse] [Netzwerk] [Impressum]