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Pressemitteilung, 21. 11. 2007
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Radfahren in Mosbach ist gefährlich
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Bei einem informellen Treffen der AL- Gemeinderatsfraktion begrüßte Fraktionsvorsitzender Jo Barzen engagierte BürgerInnen aus der Waldsteige einschließlich dem Vorsitzenden des Bürgervereins Waldsteige West zum Thema Sicherheit für Radfahrer. Man war sich schnell einig: In Mosbach ist Radfahren gefährlich, vor allem für Kinder.
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Es gibt zwar den Elzuferradweg, der sich im Tal durch das gesamte Stadtgebiet zieht, die Verbindungen aus den Wohngebieten und die Straßenübergänge stellen jedoch an vielen Stellen unübersichtliche Gefahrensituationen dar. Seit Jahren versuchen Eltern und Schulleiter in Mosbach die Verwaltung auf schwer überschaubare Verkehrsverhältnisse in den Wohngebieten, an den Schulen und auf den Wegen zu Freizeiteinrichtungen aufmerksam zu machen, um Unfällen vorzubeugen, so berichteten die Vertreterinnen der Waldsteigebürgerinnen. Die Dringlichkeit der Lage habe man auf Fotos und im Film veranschaulicht. Man habe unzählige Briefe geschrieben, brachte konstruktive Verbesserungsvorschläge ein und bemühte sich immer wieder mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Doch bis heute ohne Erfolg.
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So entstand bei den Bürgern nicht nur der Eindruck, dass von Verwaltung Rad fahren als täglich genutztes Verkehrsmittel nicht gleichberechtigt anerkannt ist, sondern auch, dass die Sicherheit von Kindern im Verkehr in Mosbach nicht ernst genug genommen wird.
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„Auch die AL-Fraktion fordere seit Jahren immer wieder ein umfassendes Fuß –und Radwegekonzept für Mosbach und die verbindliche Festschreibung von verkehrstechnischen Maßnahmen dafür“ so Elisabeth Laade in dem Gespräch. Neben der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer geht es den AL-StadträtInnen außerdem darum, eine Infrastruktur zu schaffen, die es den Mosbachern ermöglicht auch ohne Auto mobil zu sein und damit die Umwelt zu schonen. Angesichts der drohenden Klimaveränderungen müsse jetzt alles getan werden, um den CO2- Ausstoß zu verringern. Der motorisierte Verkehr ist mit 30% einer der größten Verursacher.
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Deshalb hat die AL-Fraktion, so Barbara Klein einen Antrag zum Radwegekonzept für die Stadt Mosbach gestellt, der in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen beraten wird.
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Als dringlich wird darin die Überprüfung der Übergänge am Elzuferweg auf Verkehrssicherheit vor allem für Kinder, Jugendliche und Behinderte gesehen. Aber auch eine umfassende Überprüfung der Verkehrsicherheit im gesamten Stadtgebiet soll mittelfristig erfolgen. Notwendig seien ein innerstädtisches Radwegekonzeptes, das vor allem Kindern auf dem Weg zur Schule und zu den Freizeiteinrichtungen gerecht wird.
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Als Zukunftsvision sollte bei Straßenbauprojekten und städtebaulichen Maßnahmen grundsätzlich eine gleichrangige Berücksichtigung der Erfordernisse für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beschlossen werden. Das heißt konkret: Keine Neuplanung oder Erneuerung von Straßenraum ohne die selbstverständliche Einplanung von Radwegen.
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Eine große Erleichterung sähe die AL Fraktion in der Fahrradmitnahme in Bussen z.B. In die Waldstadt und ins Bergfeld.
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Die Haltung Fahrradfahren gegenüber müsse sich in Mosbach ändern, so Jo Barzen. Gewinnen könnten alle Bürgerinnen der Stadt, denn Fahrradfahren ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.
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Bereits im Jahre 2002 war das Land bereit 70% der Kosten für einen Bau von Radwegen zum Schul- und Freizeitzentrum Katzenhorn und zum APG in Mosbach zu tragen. Leider sei diese Chance vertan worden.
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Die Diskussionsrunde ging mit der Überzeugung auseinander, dass allein der politische Wille aller Gemeinderatsfraktionen für die Verwirklichung dieser längst fälligen Maßnahmen entscheidend sei.
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Elisabeth Laade
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