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Pressemitteilung, 1. 12. 2005
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AL Mosbach stellt Frage nach dem Schulprofil
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Antrag an OB Lauth – Zukunft der Mosbacher Schulen
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Wie sieht es derzeit in den Mosbacher Schulen aus? Wie kann es dort weiter gehen? Wie auf strukturelle Veränderungen durch neue pädagogische Konzepte, Ganztagesschulen und sinkende Schülerzahlen reagieren? Wie soll das finanziert werden? Das mündet in die Frage: Welches Schulprofil will Mosbach sich geben? Die Stadtratsfraktion der Alternativen Liste Mosbach besprach diese Fragen auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung. Fraktionschefin Christine Denz zeigte sich erstaunt, dass die Verwaltung mit OB Lauth an der Spitze bisher noch keine erkennbare Initiative ergriffen hat, um die anstehenden Fragen und Probleme anzugehen, obwohl diese bereits öffentlich diskutiert würden. Bildung sei ein Pfund, mit dem man wuchern müsse. Die Stadt als Schulträgerin sei gefordert, verlässliche Rahmenbedingungen herzustellen, betonte Fraktionsmitglied Willy Heidmann. Jo Barzen stellte folgerichtig fest, dass der Mosbacher Schulentwicklungsplan fortgeschrieben werden müsse.
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Die AL-Fraktion stellte deshalb einen entsprechenden Antrag an den Vorsitzenden des Gemeinderates OB Lauth mit folgendem Wortlaut. „Der Gemeinderat Mosbach möge innerhalb möglichst kurzer Zeit die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes für die Große Kreisstadt diskutieren und beschließen. Begründung: Es stehen einige Veränderungen in der Schullandschaft im Raum, die sich schon seit längerer Zeit abzeichnen, so z. B. die diversen Ganztagesschulen (Nikolaus-Kister-Gymnasium, Auguste-Pattberg-Gymnasium und Hardberg-Förderschule genehmigt und z. T. unter Finanzierungsvorbehalt beschlossen).
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Angefragt und diskutiert wird immer wieder die Situation in der Wilhelm-Stern-Grundschule, der Hardberg-Förderschule und der Comenius-Förderschule. In den verschiedenen Schüler- und Elternschaften und Kollegien besteht große Unruhe deswegen. Auch die anderen Schulen fühlen sich – zu Recht! – betroffen. Die Eltern haben sich bekanntermaßen schon mehrmals zu Wort gemeldet, ohne dass irgendeine Reaktion öffentlich wurde. Nach unserer Auffassung muss dringend diskutiert und beschlossen werden. Betrachtet man sowohl die Relevanz mancher Tagesordnungspunkte und den damit zusammenhängenden Diskussionsbedarf, als auch die entsprechende Dauer der Gemeinderatssitzungen, kann man feststellen, dass das Gremium sich ohne Probleme die Zeit nehmen kann, um sich gründlich zu informieren, zu diskutieren und einen Beschluss zu fassen.“
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Impressum
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